Chronische Erkrankungen
Unsere Arbeit basiert auf der Forschung zu chronischen Erkrankungen
Häufig gestellte Fragen
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Chronische Erkrankungen sind gesundheitliche Beschwerden, die über längere Zeit bestehen – in der Regel ein Jahr oder länger – und eine fortlaufende medizinische Betreuung erfordern. Laut CDC gehören zu den häufigsten Arthritis, Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck, Asthma und chronische Nierenerkrankungen. Die Kategorie umfasst aber auch Erkrankungen wie Fibromyalgie, das chronische Erschöpfungssyndrom, Autoimmunerkrankungen und Long COVID, bei denen oft komplexe, sich überlagernde biologische Funktionsstörungen statt einer einzelnen erkennbaren Ursache vorliegen.
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Als chronisch gilt jede gesundheitliche Beschwerde, die über einen längeren Zeitraum besteht – der Begriff beschreibt die Dauer, nicht die Ursache. Eine Autoimmunerkrankung ist eine bestimmte Form der chronischen Erkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes gesundes Gewebe angreift. Anders gesagt: Alle Autoimmunerkrankungen sind chronisch, aber nicht alle chronischen Erkrankungen sind autoimmun – Bluthochdruck, chronische Erschöpfung oder Fibromyalgie können lange andauern, ohne dass eine Störung des Immunsystems vorliegt. Diese Unterscheidung ist klinisch wichtig, da Autoimmunerkrankungen in der Regel eine andere Diagnostik und Behandlung erfordern, die gezielt auf die Immunregulation ausgerichtet ist.
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Erste kontrollierte Studien zu Therapien, die wir anbieten, deuten darauf hin. In einer randomisierten, scheinkontrollierten Studie im Journal of Clinical Medicine verringerte eine Serie von sechs Ganzkörperhyperthermie-Sitzungen über drei Wochen die Schmerzen bei Fibromyalgie-Patientinnen und -Patienten stärker als eine Scheinbehandlung. In einer prospektiven klinischen Studie (PMC) verbesserten sich unter hyperbarer Sauerstofftherapie die Fibromyalgie-Beschwerden und die Lebensqualität; bildgebende Untersuchungen zeigten Veränderungen in schmerzverarbeitenden Hirnregionen.
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Dies gehört zu den besser untersuchten Anwendungen der HBOT. Eine systematische Übersichtsarbeit zu diabetischen Fussgeschwüren fand unter hyperbarer Sauerstofftherapie, ergänzend zur Standardbehandlung, höhere Heilungsraten und ein geringeres Risiko für grössere Amputationen als unter Standardbehandlung allein. Der angenommene Mechanismus: Chronische Wunden heilen oft schlecht, weil zu wenig Sauerstoff ins Gewebe gelangt; bei der HBOT wird deutlich mehr Sauerstoff in Blut und Gewebe aufgenommen als bei normaler Atmung.
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Eine doppelblinde, placebokontrollierte Studie in JAMA Psychiatry fand nach einer einzelnen Ganzkörperhyperthermie-Sitzung eine rasch einsetzende antidepressive Wirkung, die etwa sechs Wochen anhielt. Das ist vor allem für Fälle von Interesse, in denen Standardmedikamente keine ausreichende Linderung gebracht haben. Als Mechanismus wird eine Aktivierung von Hitzeschock- und serotonergen Signalwegen vermutet – ein physiologischer Ansatz, der sich von einer medikamentösen Behandlung unterscheidet.
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Bei beiden Erkrankungen gehört der Plasmaaustausch zu den am besten belegten Anwendungen. Die American Society for Apheresis (ASFA) stuft Myasthenia gravis und das Guillain-Barré-Syndrom als Kategorie-I-Indikationen ein; der Plasmaaustausch gilt damit als Erstlinientherapie, allein oder in Kombination mit anderen Behandlungen. Bei beiden Erkrankungen bildet das Immunsystem Antikörper, die neuromuskuläres Gewebe angreifen; der Plasmaaustausch entfernt diese Antikörper aus dem Blutkreislauf und kann bei akuten Schüben zu einer deutlichen Besserung beitragen.
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Den Ursachen chronischer Erkrankungen auf den Grund gehen
Chronische Erkrankungen haben selten eine einzige Ursache. Meist liegen miteinander verbundene Störungen in mehreren Systemen vor – Immunregulation, Stoffwechsel, Gefässfunktion und zelluläre Energieproduktion. Deshalb greift eine Behandlung, die Symptom für Symptom vorgeht, oft zu kurz.
Im Elysium Institut gehen wir diese Komplexität direkt an. Statt Symptome isoliert zu behandeln, ermitteln wir die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen und entwickeln eine individuelle, datenbasierte Strategie, um diese anzugehen und zu steuern – mit Zielen, die darauf abgestimmt sind, was Ihre Erkrankung zulässt.
Jeder Behandlungsweg folgt demselben Modell:
Erweiterte Diagnostik → Individuelle Strategie → Gezielte Intervention → Kontinuierliche Optimierung
Die Diagnostik erfasst Ursachen und Wechselwirkungen zwischen den Systemen, nicht nur Symptome. Ihre Strategie ist schrittweise aufgebaut und individuell – nie ein starres Protokoll. Die Interventionen sind multimodal und schliessen Apheresis⁺ ein, wo klinisch angezeigt, ergänzt durch regenerative und metabolische Therapien. Und nichts bleibt statisch: Das Ansprechen auf die Behandlung wird laufend beurteilt, und Ihre Strategie passt sich an, wenn sich Ihre Biologie verändert.
Was chronische Erkrankungen beeinflusst
Immundysregulation & Entzündung
Chronische Immunaktivierung erkennen und darauf abzielen, systemische und lokale Entzündungen zu verringern und das Gleichgewicht des Immunsystems zu unterstützen.
Gefäss- & Mikrozirkulationsstörungen
Darauf abzielen, Durchblutung und Mikrozirkulation zu verbessern, Gefässfunktionsstörungen zu verringern und die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen zu unterstützen.
Stoffwechsel- & Mitochondrienstörungen
Die Energieproduktion und den Zellstoffwechsel unterstützen und darauf hinarbeiten, die metabolische Flexibilität wiederherzustellen.
Toxische & biologische Belastung
Darauf abzielen, zirkulierende Belastungsfaktoren und Stoffwechselrückstände zu verringern, Entgiftungsprozesse zu unterstützen und die systemische Belastung zu senken.
Neurologische & kognitive Auswirkungen
Die Gehirnfunktion und geistige Klarheit unterstützen und darauf abzielen, neuroinflammatorische Prozesse zu verringern und die kognitive Stabilität zu verbessern.
Für wen dieser Ansatz gedacht ist
Dieser Ansatz richtet sich an Menschen, die:
- mit einer komplexen oder langjährigen Erkrankung leben
- durch die Standardbehandlung keine ausreichende Linderung gefunden haben
- eine Betreuung wünschen, die nach der Ursache sucht und nicht nur nach dem Symptom
- bereit sind, darauf hinzuarbeiten, sich besser zu fühlen – und besser zu funktionieren