Liverpheresis

Apherese-Verfahren mit Plasma-Adsorption, bei dem gezielt Bilirubin und Gallensäuren aus dem Blut entfernt werden können – etwa bei stark erhöhten Bilirubinwerten. Ob die Behandlung in Frage kommt, wird ärztlich entschieden.

Was ist Liverpheresis?

Bei der Liverpheresis wird das Plasma von den Blutzellen getrennt und über einen speziellen Adsorber geleitet, der Bilirubin und Gallensäuren bindet. Anschliessend wird das gereinigte Plasma zusammen mit den Blutzellen in den Körper zurückgeführt.

Solche Adsorptionsverfahren werden in der Medizin vor allem bei schweren Lebererkrankungen eingesetzt, etwa bei stark erhöhtem Bilirubin oder bei schwer behandelbarem Juckreiz infolge eines Gallestaus – meist im Spital und ergänzend zur Behandlung der Grunderkrankung. Sie können Laborwerte wie das Bilirubin senken. Eine Verbesserung der Leberfunktion selbst oder des Überlebens ist für Leberunterstützungsverfahren in kontrollierten Studien bisher nicht einheitlich belegt; eine «Entgiftung» der Leber bei gesunden Menschen ist nicht belegt.

Im Elysium Institut wird vor jeder Behandlung ärztlich abgeklärt, ob eine Indikation besteht und ob Gegenanzeigen vorliegen. Nutzen und Risiken werden vorab mit Ihnen besprochen; die Behandlung erfolgt unter ärztlicher Überwachung.

Liverpheresis

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