IV-Infusionstherapie
Was ist IV-Infusionstherapie?
Bei der IV-Infusionstherapie werden Vitamine, Mineralstoffe oder Aminosäuren über eine Vene verabreicht. Dabei wird der Verdauungstrakt umgangen; so lassen sich bei manchen Stoffen höhere Blutspiegel erreichen als mit Tabletten – bei Vitamin C zum Beispiel etwa sechsmal so hohe Spitzenwerte (Padayatty et al., 2004). Höhere Blutspiegel allein belegen jedoch noch keinen gesundheitlichen Nutzen. Grundlage jeder Infusion ist eine ärztliche Abklärung einschliesslich Laborwerten.
So funktioniert es
Die Zusammensetzung wird ärztlich festgelegt und über 30–90 Minuten intravenös verabreicht. Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem Reizungen oder Blutergüsse an der Einstichstelle sowie selten Unverträglichkeitsreaktionen.
Mögliche Einsatzbereiche
Medizinisch gut begründet ist eine intravenöse Gabe vor allem bei nachgewiesenem Nährstoffmangel, wenn die Einnahme über den Mund nicht ausreicht oder nicht möglich ist. Für die Unterstützung des Immunsystems, bei chronischer Erschöpfung, zur Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit oder im Rahmen von Longevity-Konzepten ist ein Nutzen bei Menschen ohne nachgewiesenen Mangel nicht belegt. Für die meisten Menschen ist eine ausgewogene Ernährung ausreichend.
Das Elysium-Protokoll
Bestimmung der Nährstoffwerte vor der ersten Infusion. Anpassung der Rezepturen auf Grundlage der Biomarker-Werte. Als eigenständige Behandlung oder integriert in Apherese-Programme erhältlich.
- Direkte Zufuhr in den Blutkreislauf
- Individuelle, ärztlich festgelegte Zusammensetzung
- Ärztlich verordnete Protokolle
- Komfortable private Behandlungsräume
- Laborkontrolle vor der ersten Infusion
Sie können eine Beratung anfragen, sich an unseren Concierge wenden oder uns gerne per E-Mail oder Telefon kontaktieren.