Ozontherapie

Medizinische Ozontherapie, meist als Eigenblutbehandlung: Eine kleine Menge Ihres Blutes wird mit einem Sauerstoff-Ozon-Gemisch versetzt und wieder zugeführt. Die wissenschaftliche Evidenz ist begrenzt; ob die Behandlung für Sie in Frage kommt, wird ärztlich entschieden.

Was ist Ozontherapie?

Bei der Ozontherapie wird ein Gemisch aus medizinischem Sauerstoff und einer geringen, genau dosierten Menge Ozon eingesetzt. Am häufigsten ist die grosse Eigenblutbehandlung (Major-Autohämotherapie): Dabei wird eine kleine Menge Blut entnommen, ausserhalb des Körpers mit dem Gasgemisch vermischt und anschliessend wieder zugeführt. Ozongas wird dabei nicht direkt in die Vene gespritzt, da dies mit einem Embolierisiko verbunden ist.

Als Wirkprinzip wird angenommen, dass eine geringe, kontrollierte Ozondosis körpereigene Schutz- und Anpassungsreaktionen auslöst. Die klinische Studienlage ist jedoch begrenzt: Es gibt vor allem kleinere Studien zu einzelnen Anwendungen, grössere kontrollierte Studien fehlen weitgehend. Eine Wirkung auf Immunsystem, Regeneration oder Stoffwechsel sowie eine «Entgiftung» sind nicht belegt.

Mögliche Risiken betreffen unter anderem die Blutentnahme und -rückgabe, etwa Blutergüsse oder Kreislaufreaktionen. Im Elysium Institut wird vor jeder Behandlung ärztlich abgeklärt, ob die Ozontherapie für Sie in Frage kommt und ob Gegenanzeigen vorliegen, zum Beispiel ein angeborener Enzymmangel der roten Blutkörperchen (G6PD-Mangel). Nutzen, Unsicherheiten und Risiken werden vorab mit Ihnen besprochen; die Behandlung erfolgt unter ärztlicher Überwachung.

Ozontherapie

Sie können eine Beratung anfragen, sich an unseren Concierge wenden oder uns gerne per E-Mail oder Telefon kontaktieren.

Concierge kontaktieren

Heller Aufenthaltsbereich des Elysium Institut mit Sesseln, Bildschirm und Blumenarrangement